Verraten und verkauft, wie die SPD ihre Wähler verprellt

Früher war die SPD die Partei der Arbeiter und der ‚kleinen Leute‘. Im September 1998 wurde Gerhard Schröder Bundeskanzler. Erst verkauften Schröder die Werte der SPD und jetzt Gas. Die ehemalige Wählerschaft scheint sich mittlerweile nach neuen Parteien umzusehen. Wer bei den etablierten Parteien nicht fündig wurde, resignierte oder entwickelte sich zum Nichtwähler. Die Wahlergebnisse der Partei ‚die Linke‚ zeigt sehr deutlich, wohin sich die ehemaligen SPD-Wähler und auch so manch ein ehemaliger SPD-Politiker orientiert haben.

Suche bei Google nach 'verräterpartei' ergibt: SPD

Suche bei Google nach 'Verräterpartei' ergibt: SPD

Lange war die SPD auf Augenhöhe mit der CDU/CSU. Als die SPD stärkste Kraft im Bundestag 1998 bis 2002 war hätte sie ihre Chancen nutzen sollen und das umsetzen, was sie jahrelang in Wahlkämpfen immer versprochen hatte. Bundeskanzler Schröder wendete sich jedoch lieber ab und posierte mit dicker Zigarre und edlem Anzug für die Fotografen der Boulevard-Magazine. Seine ehemaligen Wähler fühlen sich jedenfalls verraten und verkauft. Mehr müsste man eigentlich nicht sagen. Aber die SPD und ihre Genossen blieben ihrem Irrweg treu. Was nicht weiter verwundert, wo Frank-Walter Steinmeier doch konzeptionell an der Agenda 2010 beteiligt war. Während die SPD auf Schmusekurs mit der CDU/CSU ging liefen die Wähler in Scharen weg. Eigentlich lässt sich das ganz gut zusammenfassen:

» SPD, Ihr habt verkackt! «

In diesem Zusammenhang ist es vielleicht ganz treffend, dass Google aktuell mit dem Suchbegriff ‚Verräterpartei‚ die SPD als erste Fundstelle aufführt. Und Google schlägt noch eine Schreibkorrektur vor: ‚Verräter Partei

Von Bloggern wird die SPD mittlerweile als ‚unwählbar‚ bezeichnet. Was auf Bundesebene ebenfalls meiner Meinung entspricht. Nicht zuletzt das Durchwinken der Internetsperre hat gezeigt, wo die SPD heute steht. So bekommt man jedenfalls keine neuen Wähler und wird die Politikverdrossenheit gerade der jüngeren Wähler auch nicht aufhalten können. Ist Wahlkampf nicht immer auch sich von den Themen der anderen Parteien abzusetzen? Die falschen Behauptungen der Zensursula von der Leyen hätten als Steilvorlage für eine politische Diskussion genutzt werden können. So wird die SPD Bei der Bundestagswahl 2009 vermutlich um die 20 Prozent der Wählerstimmen erhalten und so das schlechteste Ergebnis aller Zeiten einfahren.

Jetzt bleibt nur noch die Frage, was das für die Zukunft bedeutet. Vielleicht ist die Ignoranz mit der die SPD aktuell vorgeht die Geburtsstunde der Piratenpartei? Aber dann müsste die Piratenpartei Gerhard Schröder (SPD), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Ursula von der Leyen (CDU) und Wolfgang Schäuble (CDU) als Gründer der Piraten bezeichnen. Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 verspricht lustig zu werden.

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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. […] heruntergekommen also zur Verräterpartei […]

  2. […] Eines garantiert die SPD, mit ihr wird es nie langweilig, auch wenn ihre Mitglieder gar nicht da sind. […]

  3. […] Im Zusammenhang mit unseren Spitzenpolitikern und ihren Ansichten spricht mir Lily Allen mit „Fuck You“ aus der Seele. […]

  4. […] Erst jetzt scheinen die Entscheider in der SPD zu erkennen, wie viele Bürger sich frustriert von der SPD abgewandt haben. […]

  5. Die SPD ist fuer eine Privatisierung des Gesundheitswesens!

    SPD-Plakat: Gesundheit

    Und Die Deregulierung der Banken haben wir auch der SPD unter Schroeder zu verdanken..


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